melas Montag – KW 50+51_2018

Ernährung

Superfood Ingwer –  auch gegen Übelkeit

Über Ingwer kann man im Internet viele Infos finden, schließlich ist das Superfood gerade ziemlich sexy. Gute und fundierte Fakten auszumachen, ist aber nicht immer ganz einfach. Wie schön, dass die Fachzeitschrift Ernährungsumschau im Rahmen ihres Adventskalenders einige Artikel für die Öffentlichkeit freigibt, darunter auch Ingwer – scharfes „Superfood“ aus der Beilage Ernährungslehre und Praxis aus Heft 10/2017. Unter dem Link findet ihr auch ein kurzes Video zum Thema.

Tod durch Verzicht

Mann verhungert, nachdem er alle potenziell ungesunden Lebensmittel mied“ – wer diesen Titel ernst nimmt, sollte erstmal nach dem Absender schauen. Denn hier nimmt Der Postillon den Optimierungswahn von Leuten auf die Schippe, die sich besonders „gesund“ ernähren möchten…

Die Sorge um die „richtige“ Ernährung

In eine ähnliche Richtung wie der Satire-Artikel im Postillon geht auch der Beitrag von Pia Stenner im Uni-Magazin KURT. In Du bist nicht nur, was Du isst schreibt sie:

Und während ein paar reiche Menschen in Zentraleuropa Angst vor einem Stück Pizza haben, hungern weltweit 820 Millionen Menschen. Vielleicht sollten wir uns einfach mal wieder öfter vor Augen führen, in welchem Luxus wir leben. Wir können uns satt essen, wir können Essen genießen, und dabei auch noch aus einer riesigen Angebotsvielfalt auswählen. Wenn da die eigene „richtige“ Ernährung die einzige Sorge ist, ist das eigentlich ganz schön egoistisch.

Kommunikation

Oecotrophologen in Social Media

Nachdem Gabi Freitag-Ziegler schon über das Treffen VDOE -(BerufsVerband der Oecotrophologen)-PR-Netzwerks und weiteren Fachveranstaltungen zum Thema berichtet hatte (siehe melas Montag – KW 49_2018), hat nun Corinna Dürr den Status Quo der Social-Media-Aktivitäten von Oecotrophologen ausführlich zusammengefasst.

Plädoyer für mehr Analoges

Susanne Ackstaller aka Texterella macht sich auf texterella.de Gedanken über Social-Media-Müdigkeit und plädiert dafür, sich wieder mehr auf das analoge Leben zurückzubesinnen. Allerdings geht es ihr überhaut nicht darum, gegen das Internet zu wettern, da es uns FreiberuflerInnen ziemlich viele Möglichkeiten und Freiheiten (und Spaß) schenkt. Sie schreibt:

Tatsächlich glaube ich, dass nach 15 bis 20 Jahren Internet (und so lange sind viele von uns online) ein neuer, bewussterer Umgang mit der Online-Welt ansteht.

Und, wie seht ihr das? Stehen wir vor dem Online-Burn-out?

Grünes

Regrowing für Anfänger

Regrowing, das heißt, Gemüsestrünke und Co. nachwachsen zu lassen, statt sie im Biomüll zu entsorgen. Die mittelbayrische.de hat mit Melissa Raupach aus München darüber gesprochen, wie es geht. Sie ist Pflanzenexpertin und hat mit Felix Lill das Buch Regrow your veggies geschrieben. Welche Gemüsearten sich am besten für Anfänger eignen, könnt ihr in Wie Gemüsereste endlos nachwachsen nachlesen.

Avocados die Blutdiamanten Mexikos“

Dass Avocados eine echte Umweltsünde sind, weiß mittlerweile fast jeder. Aber wusstet ihr, dass in Mexiko brutale Gangs am Anbau mitverdienen und  ganze Städte terrorisieren? In einem Artikel auf geo.de ruft Sterne-Koch JP McMahon zum Boykott gegen die „Butter des Waldes“ auf.

Nachhaltige Welternährung

Auf klimareporter.de gibt es einen Artikel zum aktuellen Global Food Report. Der Bericht des World Resources Institute (WRI) in Washington zeigt, welche Maßnahmen nötig wären, damit sich zehn Milliarden Menschen im Jahr 20150 nachhaltig ernähren könnten.

Weihnachtssterne wieder zum Blühen bringen

Ich gebe es zu: Ich finde Weihnachtssterne so mittelschön. Aber wenn mir meine Eltern zum 3. Advent einen schenken, so wie die letzten Jahre, freue ich mich – und dann ist Weihnachten wirklich nah. Doof nur, dass er immer schon kurz nach dem Fest seine Blätter verliert und ich ihn meist im Januar entsorge. Vielleicht klappt es ja mit den Tipps von mein-schoener-garten.de im Artikel So bringen Sie Ihren Weihnachtsstern wieder zum Blühen, dass er bis Weihnachten 2019 hält?

Melanie Kirk-Mechtel

Diplom-Oecotrophologin, Texterin, Online-Redakteurin und PR-Fachfrau. Das Wörtchen "mela", das in Melanie steckt, heißt auf Italienisch übrigens "Apfel". Der grüne Apfel in meinem Header steht außer für meinen Vornamen für meine Kernthemen Ernährung & Nachhaltigkeit. Wenn Sie Unterstützung im Bereich Kommunikation benötigen, freue ich mich auf Ihre Nachricht!

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