melas Montag – KW 48_2016

Grünes

Bio-Fairtrade-Nikolaus

Warum der Kauf eines Schoko-Nikolauses  oder der Schoko-Weihnachtsmanns immer auch eine politische Komponente hat, habe ich letztes Jahr schon beschrieben. utopia.de empfiehlt sogar nur einen einzigen Schokoladenmann wirklich uneingeschränkt, da bio UND fairtrade, und nennt Einkaufsquellen für den Gepa-Nikolaus. Ein paar Alternativen gibt es dann auch noch…

Regional ist nicht das neue Bio

„Regional“ ist das neue „Bio“, heißt es hier und dort. Stimmt sicher, wenn der Hof um die Ecke noch (oder wieder) so bewirtschaftet würde wie vor einigen Generationen. Regional kann aber durchaus bedeuten, dass z.B. das Saatgut und eingesetzte Pestizide um die Welt gereist sind. Wer da sonst noch mit drin hängen kann, hat Sabine Schlimm auf einem Barcamp vom Regionalulf erfahren – nicht nur ein Denkanstoß für sie, sondern auch für mich (vielleicht auch für Euch?).

Die MealSaver-App

Mit der App MealSaver kann man Essen bestellen und es kurz vor dem Schließen beim Restaurant abholen, für kleines Geld. dradiowissen.de berichtet über die dänische Umwelt-Ingenieurin Mai Olesen, die mit ihrer App etwas gegen die Lebensmittelverschwendung tun möchte.

Der City Tree

Für den City Tree haben Green City Solutions den Green Alley Award 2016 bekommen. Der vertikale Pflanzenfilter ersetzt 275 Bäume, und das auf kleiner Fläche und extrem kostensparend. So wird die Luft in der Stadt sauberer. Das Konzept soll allerdings keine echten Bäume ersetzen, sondern die Stadtbegrünung ergänzen.

Kekstüten für freien Weizen

Tolle Initiative der Aktion Agrar: Unter dem Slogan Backen ohne Bayer – konzernfreie Weihnachtskekse ruft sie zu Aktionstagen für freien Weizen auf. Wer auch denkt, dass wir vielfältiges und frei zugängliches Saatgut brauchen, sollte den Appell an Forschungsministerin Wanka und Agrarminister Schmidt unterschreiben. Für eigene Aktionen können Kekstüten mit dem Aufruf für freien Weizen bestellt werden.

Ernährung

Ganzheitliche Ernährungsregeln

Auf lokal-kochen.de gibt es Einfache Ernährungsregeln, die uns gut tun. lokal-kochen.de ist die Website des Projektes Lokal – Das Kochexperiment. Dafür haben sich Georg Schweisfurth und Simon Tress auf die Suche nach dem echten = lokalen Geschmack gemacht. Erst kurz vor dem Start haben sie das Ziel ihrer Reisen erfahren, dann sind sie los und haben aus dem, was sie innerhalb von 15 Kilometern um den Zielort herum an (besonderen) Lebensmitteln gefunden haben, Köstlichkeiten gezaubert und viele tolle Menschen getroffen. Das Lesekochbuch zum Projekt ist beim Südwest Verlag erschienen und vielleicht ein schönes Weihnachtsgeschenk.

Hackfleisch und Hühnerbrust selbst züchten

Aus Tierzellen gezüchtete Burgerpatties gibt es ja schon – allerdings kosten die noch Unsummen. Persönlich finde ich die Vorstellung gruselig, aber vielleicht setzt es sich ja irgendwann durch, Fleisch aus Zellen zu gewinnen, ohne dass Tiere dafür sterben müssen? Die Macher des israelischen Start-ups SuperMeat haben sogar die Vision, dass sich mit einer kleinen „Fleischmaschine“ jeder sein Fleisch selbst herstellen kann, wie enorm-magazin.de berichtet.

Gemüsechips im Test

Völlig subjektiv, aber trotzdem aufschlussreich: Julia Icking – bekennende Kartoffelchips-Liebhaberin – hat für den aid-Blog Gemüsechips getestet. Sowohl geschmacklich als auch ernährungsphysiologisch fiel das Ergebnis nicht ganz so toll aus…

Kommunikation

Twitter und soziale Arbeit (&mehr)

Sabine Depew bloggt über Trends, Themen und Projekte aus ihrer sozial-caritativen Arbeit. Vor kurzem schrieb sie darüber, warum Twitter so wertvoll für die soziale Arbeit ist – finde ich sehr interessant und auch nicht ausschließlich für die soziale Arbeit zutreffend, sondern auch für viele andere Bereiche brauchbar 😉

Beta-Tester für WhatsApp werden

Ich wusste gar nicht, dass der Bonner General-Anzeiger die Rubrik Digitale Welt hat… Letzte Woche ging es dort um WhatsApp. Und zwar darum, wie man neue Funktionen schon vor allen anderen Usern ausprobieren kann, als Beta-Tester. Wie das geht, steht im Artikel.

Twitter-Biografie optimieren

Es ist nicht viel Platz da für die Twitter-Biografie, aber man kann sie trotzdem sehr gut nutzen, um sich möglichst gut zu präsentieren. Wertvolle Tipps dazu gibt Tina Gallinaro auf socialmedia-betreuung.de. Da muss ich wohl auch noch mal prüfend auf meine Bio schauen 😉

Tipps für die Pressearbeit

Eine gute Pressemitteilung hat eine feste Struktur, die auch Profis sich immer mal wieder vor Augen halten sollten. Zur gelungenen PM ganz allgemein bloggt die Agentur VOCATO. Hier wird am Schluss auch davon abgeraten, in den Redaktionen nachzutelefonieren. Der zweite kommt von Melanie Tamble auf pr-gateway.de und hat den Schwerpunkt Keywords.

Noch mehr PR-Tipps gibt es bei pressesprecher.com – diesmal aber aus Sicht der Redakteure und so treffend geschrieben, dass ich immer wieder schmunzeln musste: Fünf Dinge, die Redakteure wirklich nerven. Besonders schön fand ich die Zwischenüberschrift Nachfassen ist wie Grapschen 😉

Alles für die gute Kommunikation mit Instagram

Annette Schwindt ist zwar nicht mehr unter schwindt-pr.com im Netz unterwegs, das heißt aber nicht, dass man nicht fundierte und praxisnahe Beiträge zu Social-Media-Themen von ihr erwarten kann. So wie jetzt auf upload-magazin.de. Dort erklärt sie gewohnt umfassend, leicht verständlich und gut strukturiert, wie man Instagram technisch und inhaltlich in die Gesamtkommunikation einbinden kann. Wer sich dafür interessiert, was Annette jetzt sonst alles so macht, kann ja mal auf annetteschwindt.de vorbeischauen.

Über Melanie Kirk-Mechtel (136 Artikel)
Diplom-Oecotrophologin mit Webaffinität, Fachjournalistin und PR-Redakteurin. Das Wörtchen "mela", das in Melanie steckt, heißt auf Italienisch übrigens "Apfel". Der grüne Apfel in meinem Header steht außerdem für meine beiden Kernthemen Ernährung & Nachhaltigkeit. Wenn Sie Unterstützung im Bereich Kommunikation benötigen, freue ich mich auf Ihre Nachricht!

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