melas Montag – KW 12_2018

melas Montag

Ernährung

KiGGS – neue Ergebnisse der Langzeitstudie zur Kindergesundheit

Die gute Nachricht: Mehr als 95 Prozent der Kinder in Deutschland geht es gesundheitlich gut, Übergewicht und Adipositas haben in den letzten zehn Jahren nicht weiter zugenommen. Die schlechte: Die Zahl der Übergewichtigen hat sich auf einem hohen Level stabilisiert. Die Aussagen stammen aus der 2. Welle der KiGGS Studie des Robert-Koch-Instituts (RKI). Dazu wurden Studienteilnehmer erneut befragt und untersucht, die schon bei der Basiserhebung zwischen 2003 und 2006 dabei waren. Es fassen die Bundesregierung und das Deutsche Ärzteblatt zusammen. Wer noch tiefer einsteigen möchte, bekommt ausführliche Informationen auf www.kiggs-studie.de.

Rettet den Eiersalat

Sabine Schlimm plädiert in ihrem Blog schmecktnachmehr.de dafür, (mal wieder) Eiersalat selbst zu machen. Warum der gekaufte absolut nicht mithalten kann, wird ziemlich deutlich klar. Ein Rezept mit eifreier Mayonnaise gibt es natürlich auch – perfekt, um übrig gebliebene Ostereier zu verarbeiten (die hartgekochten ;-)). Der Beitrag ist Teil der Aktion „Wir retten, was zu retten ist“, die traditionelle Gerichte aus den Fängen der Lebensmittelindustrie befreien will. Also: einfach selbermachen!

Rückruf-Rekord bei Lebensmitteln

In der Lebensmittelbranche steigt die Rückrufrate, wie die WirtschaftsWoche berichtet. Ganze 28 Rückrufaktionen gab es bereits bis Mitte März in Deutschland. Auch international steigen die Rückrufzahlen. Experten rätseln über die Gründe.

Langfristig gelten die immer komplexeren, weltweiten Lieferketten und mehr Nahrungsmittelimporte aus Asien als Faktoren. Zudem würden Hersteller und Händler heute stärker auf Gesundheitsrisiken durch Unverträglichkeiten und Allergien achten.

Kommunikation

Rechtschreib-Crashkurs vom Profi

Ich freue mich immer, wenn mir die Tweets von TextSkizzen aka Dr. Sandra Meinzenbach in die Timeline flattern, denn es sind immer supernützliche Rechtschreibtipps dabei. Genauso sehr habe ich mich gefreut, als ich jetzt den TextSkizzen-Gastartikel auf www.lettersblog.de gelesen habe. Dort gibt es einen Crashkurs für korrekte Texte: Anhand von 14 der beliebtesten Fehler wird gezeigt, wie es richtig geht.

Video-Interview zur DSGVO

Jaja, die Datenschutzgrundverordnung tritt demnächst in Kraft. So richtig tief eingestiegen bin ich immer noch nicht, obwohl eine schlaue Broschüre zum Thema schon auf meinem Schreibtisch liegt. Ein paar grundlegende Infos gibt es im Video der Online Marketing Beraterin Kathrin Hill, in dem Kathrin die Rechtsanwältin Sabrina Keese-Haufs interviewt. Finde ich ganz nett und sympathisch gemacht.

Grünes

Bio-Gojibeeren selbst anbauen

Superfoods haben meist den Nachteil, dass sie eine katastrophale Klimabilanz haben, weil sie häufig von weit her kommen. Eine Alternative sind heimische Superfoods wie Grünkohl, Blaubeeren & Co. Wer aber zum Beispiel die Gojibeere besonders gerne mag, kann sie jetzt im eigenen Garten anbauen: Wie das Grüne Medienhaus berichtet, hat der Bio-Gärtner Klaus Umbach einige Jahre daran getüftelt, einen Goji-Strauch auf den Markt zu bringen, der guten in unseren Breitengraden gedeiht und der wohlschmeckende Früchte trägt. Der Strauch der Sorte Turgidus ist zwar nicht ganz billig, lohnt sich aber für Hobbygärtner, die die Beeren lieben. Bei Pflanzung bis Mai können ab August erste Beeren geerntet werden.

Regional nicht immer gut für die Region

Regionale Lebensmittel sind zwar häufig aber nicht immer gut für die Region. Denn auch das Fleisch aus Massentierhaltung kann regional sein. Da lohnt es sich, noch genauer hinzuschauen, was allerdings bei der Vielzahl an Regio-Siegeln nicht immer ganz einfach ist. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte regionalen Lebensmitteln aus ökologischer Erzeugung den Vorzug geben. Es sei denn, er kennt den (konventionellen) Landwirt persönlich. Mehr Infos gibt es im Artikel Regional reicht nicht aus der Schrot & Korn.

Über Melanie Kirk-Mechtel (196 Artikel)
Diplom-Oecotrophologin mit Webaffinität, Fachjournalistin und PR-Redakteurin. Das Wörtchen "mela", das in Melanie steckt, heißt auf Italienisch übrigens "Apfel". Der grüne Apfel in meinem Header steht außerdem für meine beiden Kernthemen Ernährung & Nachhaltigkeit. Wenn Sie Unterstützung im Bereich Kommunikation benötigen, freue ich mich auf Ihre Nachricht!

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