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	<title>Bitterstoffe | Ernährungskommunikation &amp; mehr</title>
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	<title>Bitterstoffe | Ernährungskommunikation &amp; mehr</title>
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		<title>BitterLiebe &#8211; Bitterstoffe aus der Flasche</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Melanie Kirk-Mechtel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Apr 2019 12:44:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>[unbezahlte Werbung / Verlinkung] Im Januar hatte ich hier etwas über den Radicchio di Treviso geschrieben, eine besondere Sorte des roten Wintersalates. Wie viele seiner Verwandten – zum Beispiel Chicorée, Endivien oder der weniger bekannte Zuckerhut – enthält der Radicchio Bitterstoffe, die ihn besonders gesund machen. Diese stecken auch in vielen Wildkräutern, die früher vor [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph"><strong>[unbezahlte Werbung / Verlinkung] Im Januar hatte ich hier etwas über den <a href="https://melaniekirkmechtel.de/ernaehrung/radicchio-di-treviso">Radicchio di Treviso</a> geschrieben, eine besondere Sorte des roten Wintersalates. Wie viele seiner Verwandten – zum Beispiel Chicorée, Endivien oder der weniger bekannte <a href="https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/der-zuckerhut-wintersalat-aus-der-gattung-der-zichoriengewaechse" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zuckerhut</a> – enthält der Radicchio Bitterstoffe, die ihn besonders gesund machen. Diese stecken auch in vielen Wildkräutern, die früher vor allem gegen Verdauungsbeschwerden eingesetzt wurden. Warum ich das erzähle? Ich habe vor einiger Zeit ein Fläschchen <em>BitterLiebe</em> zum Testen bekommen, ein Nahrungsergänzungsmittel mit Kräuterauszügen, bei dem die Bitterstoffe im Mittelpunkt stehen, und möchte kurz berichten.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Bitterstoffe?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bitterstoffe waren früher viel häufiger in unseren Lebensmitteln zu finden. In vielen Gemüsearten hat man sie herausgezüchtet, um den Geschmack massenkompatibler zu machen. Das ist schade, denn so eine richtig herzhafte Rucola vom Bauern meines Vertrauens finde ich viel leckerer als die aus dem Supermarkt. Außerdem kann man durch die richtige Zubereitung und die Kombination mit anderen Lebensmitteln das strenge Aroma abmildern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer sich nicht vom Geschmack überzeugen lässt – an den man sich übrigens nach und nach genauso gewöhnen kann wie an Scharfes – für den zähle ich hier mal ein paar Wirkungen auf, die die verschiedenen Bitterstoffe haben sollen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>sie wirken verdauungsfördernd, indem sie Magen, Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse stimulieren</li>



<li>sie senken den Cholesterinspiegel</li>



<li>sie können Heißhunger auf Süßes dämpfen</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau wegen dieser Wirkungen kommt seit Jahrhunderten nach einem üppigen Essen der Kräuterbitter oder Magenbitter auf den Tisch. Doch der Oecotrophologe weiß: Alkohol bremst die Fettverdauung und so dürfte der Kurze eher eine psychologische Wirkung haben. Wie dem auch sei, gesünder wäre es bestimmt, mehr Bitterstoffe mit dem täglichen Essen aufzunehmen – oder man ersetzt den Schnaps durch einen Kräuterauszug wie <em>BitterLiebe.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Mein kleiner BitterLiebe-Erfahrungsbericht</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><em>BitterLiebe</em> besteht aus Kräutern wie Tausendgüldenkraut, Wermutkraut und Artischockenkraut und Wurzeln wie Enzian- und Löwenzahnwurzel, Ingwer und Kurkuma, dazu kommen Schwarzkümmelsamen und Lavendelblüten. Und ich muss sagen: Die Mischung schmeckt mir richtig gut! Täglich dreimal 25 Tropfen soll man auf der Zunge zergehen lassen. Da habe ich oft nicht dran gedacht, aber regelmäßig habe ich mir den halben Teelöffel doch einverleibt. Über die Wirkung auf mein Wohlbefinden generell kann ich nicht groß etwas sagen, dann das hat sich weder verbessert noch verschlechtert, aber nach dem Essen haben die bitteren Tropfen einfach gut getan. Nach meinem mittäglichen Käsebrot haben sie auch den manchmal unangenehmen Nachgeschmack vertrieben sowie die Lust auf Süßes zum Abschluss. Und obwohl ich sehr selten einen Schnaps nach einem guten Essen annehme, könnte ich mir angewöhnen, stattdessen ein paar Tropfen <em>BitterLiebe</em> im Mund zergehen zu lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr das auch ausprobieren möchtet, bekommt ihr auf <a href="https://bitterliebe.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>bitterliebe.com</em></a> mit dem Code <em>melanie10</em> 10 % Rabatt auf euren Einkauf.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Anmerkung:</strong> Außer dem Fläschchen BitterLiebe habe ich nichts für diesen kleinen Bericht bekommen, und meine Meinung habe ich mir unabhängig von den Produktversprechen des Herstellers gebildet.</em></p>The post <a href="https://melaniekirkmechtel.de/verschiedenes/bitterliebe-bitterstoffe-aus-der-flasche">BitterLiebe – Bitterstoffe aus der Flasche</a> first appeared on <a href="https://melaniekirkmechtel.de">Ernährungskommunikation & mehr</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Radicchio di Treviso</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Melanie Kirk-Mechtel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jan 2019 14:47:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Bitterstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[gemüse]]></category>
		<category><![CDATA[Radicchio di Treviso]]></category>
		<category><![CDATA[Rezept für Radicchio di Treviso aus dem Ofen]]></category>
		<category><![CDATA[salat]]></category>
		<category><![CDATA[wintergemüse]]></category>
		<category><![CDATA[Wintersalat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In fertigen Salatmischungen sorgt er für bunte Tupfer, häufig dient er auch als Tellerdeko, ansonsten fristet der Radicchio eher ein Nischendasein unter den Salaten. Dabei ist er gerade jetzt im Winter frisch zu haben und liefert viele gute Inhaltsstoffe für die Gesundheit. Da ich neulich eine sehr leckere Sorte, den Radicchio di Treviso, probiert habe, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph"><strong>In fertigen Salatmischungen sorgt er für bunte Tupfer, häufig dient er auch als Tellerdeko, ansonsten fristet der Radicchio eher ein Nischendasein unter den Salaten. Dabei ist er gerade jetzt im Winter frisch zu haben und liefert viele gute Inhaltsstoffe für die Gesundheit. Da ich neulich eine sehr leckere Sorte, den Radicchio di Treviso, probiert habe, gibt es heute ein wenig Warenkunde dazu, außerdem ein ganz einfaches Rezept.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Radicchio ist ein Zichoriengewächs und stammt wie seine engen Verwandten <a href="https://docfood.info/chicoree-feines-blattgemuese-mit-leichter-bitternote-6064/" target="_blank" rel="noopener">Chicorée</a> und Endivie von der Gewöhnlichen Wegwarte (<em>Cichorium intybus</em>) ab. Deren geröstete und gemahlene Pfahlwurzeln dienten früher als Kaffeeersatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz zu den <em>Rossa di Chioggia</em>-Sorten mit ihren festen, runden Köpfen ähnelt der <em>Radicchio di Treviso</em> in der Form eher dem Chicorée, denn sein Kopf ist kolbenförmig. Im Geschmack ist er würzig-bitter, aber nicht unangenehm. Dies kommt vom Bitterstoff Lactucopikrin (früher Intybin genannt),&nbsp;der verdauungsfördernde und stoffwechselanregende Wirkung besitzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ihr eurem Körper sonst noch Gutes mit dem Radicchio (und anderen Salaten) tut, könnt Ihr zum Beispiel beim <em>Bundeszentrum für Ernährung</em> nachlesen: <a href="http://www.bzfe.de/inhalt/salate-gesund-essen-6562.html" target="_blank" rel="noopener"><em>Salat – das steckt Gutes drin</em></a>. Nährwertangaben auf Basis des Bundeslebensmittelschlüssels gibt es auf <a href="http://www.ernaehrung.de/lebensmittel/de/G106000/Radicchio.php" target="_blank" rel="noopener"><em>ernaehrung.de</em></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wem Radicchio zu bitter ist, der kann ihn mit Früchten und/oder Milchprodukten und süßen oder kräftigen Dressings kombinieren. Vom Wässern, wie in vielen Rezepten empfohlen wird, würde ich lieber Abstand nehmen, denn dann werden auch die wertvollen Nährstoffe mit ausgeschwemmt. Das bittere Aroma nimmt ebenfalls ab, wenn der Radicchio gebraten, gedünstet oder anderweitig gegart wird. So mag ich ihn auch sehr gerne, zum Beispiel einfach im Ofen gratiniert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rezept für Radicchio di Treviso aus dem Ofen</h2>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:60%">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://melaniekirkmechtel.de/wp-content/uploads/2019/01/Beitragsbild-Radicchio-Treviso.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://melaniekirkmechtel.de/wp-content/uploads/2019/01/Beitragsbild-Radicchio-Treviso-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-2097" srcset="https://melaniekirkmechtel.de/wp-content/uploads/2019/01/Beitragsbild-Radicchio-Treviso-1024x576.jpg 1024w, https://melaniekirkmechtel.de/wp-content/uploads/2019/01/Beitragsbild-Radicchio-Treviso-300x169.jpg 300w, https://melaniekirkmechtel.de/wp-content/uploads/2019/01/Beitragsbild-Radicchio-Treviso-768x432.jpg 768w, https://melaniekirkmechtel.de/wp-content/uploads/2019/01/Beitragsbild-Radicchio-Treviso-678x381.jpg 678w, https://melaniekirkmechtel.de/wp-content/uploads/2019/01/Beitragsbild-Radicchio-Treviso.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-bottom is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:40%">
<p class="wp-block-paragraph">Zutaten:</p>



<p class="wp-block-paragraph">2 Radicchio-Köpfe<br>Salz und Pfeffer<br>Parmesan<br>Olivenöl</p>
</div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">So geht&#8217;s:</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Salatköpfe putzen, der Länge nach halbieren oder vierteln und waschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Trockentupfen den unteren Strunk herausschneiden und die Radicchioteile (bei mir waren es Viertel) in eine gefettete Auflaufform geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Salzen und Pfeffern und nicht zu sparsam mit Olivenöl beträufeln. Dann für etwa 20 Minuten bei 200 °C in den vorgeheizten Backofen schieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Zwischenzeit den Parmesan hobeln oder reiben, über den Radicchio geben und etwa fünf Minuten überbacken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben frisches Brot mit Butter dazu gegessen. Toll passt natürlich auch Parmaschinken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein schnelles und leckeres Abendessen!</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter"><a href="https://melaniekirkmechtel.de/wp-content/uploads/2019/01/nachdembacken.jpg"><img decoding="async" width="1200" height="900" src="https://melaniekirkmechtel.de/wp-content/uploads/2019/01/nachdembacken.jpg" alt="" class="wp-image-2099" srcset="https://melaniekirkmechtel.de/wp-content/uploads/2019/01/nachdembacken.jpg 1200w, https://melaniekirkmechtel.de/wp-content/uploads/2019/01/nachdembacken-300x225.jpg 300w, https://melaniekirkmechtel.de/wp-content/uploads/2019/01/nachdembacken-768x576.jpg 768w, https://melaniekirkmechtel.de/wp-content/uploads/2019/01/nachdembacken-1024x768.jpg 1024w, https://melaniekirkmechtel.de/wp-content/uploads/2019/01/nachdembacken-678x509.jpg 678w, https://melaniekirkmechtel.de/wp-content/uploads/2019/01/nachdembacken-326x245.jpg 326w, https://melaniekirkmechtel.de/wp-content/uploads/2019/01/nachdembacken-80x60.jpg 80w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Infos zum Radicchio di Treviso Tardivo</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der &#8222;echte&#8220; <em>Radicchio di Treviso</em>, dessen geografische Herkunft geschützt ist, darf nur in Treviso (unweit von Venedig) und drumherum angebaut werden. Von dort kommt auch eine besondere Wintergemüse-Spezialität: Die Radicchiosorte&nbsp;<em>Rosso di Treviso Tardivo</em>. Anders als bei &#8222;normalen&#8220; Radicchio-Sorten werden wie beim Chicorée die Wurzeln mit den kleinen inneren Trieben geerntet, die dann in dunklen Lagern neue Blätter treiben. Das ist in diesen beiden Artikeln sehr schön beschrieben:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://derstandard.at/1360681330915/Radicchio-di-Treviso-Blueten-des-Frosts" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Radicchio di Treviso: Blüten des Frosts</a>&nbsp;[<em>derstandard.at</em>]</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://kochgenossen.com/radicchio-tardivo-di-treviso/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Radicchio tardivo di treviso</a>&nbsp;[<em>kochgenossen.com</em>]</p>



<p class="wp-block-paragraph">Infos zum Anbau des&nbsp;<em>Radicchio Rosso di Treviso Tardivo</em>&nbsp;gibt es auch auf der Website des&nbsp;<a href="http://www.radicchioditreviso.it/de/der-tardivo/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>Consorzio Radicchio di Treviso e Variegato di Castelfranco IGP</em></a>&nbsp;(IGP =&nbsp;Indicazione geografica protetta = geschützte Ursprungsbezeichnung).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und auf&nbsp;<a href="https://www.ilfioredellasalute.com/de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>ilfioredellasalute.com</em></a>&nbsp;kann man den Tardivo sogar direkt in Treviso bestellen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Übrigens:</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Da beim Radicchio nach den zwei Cs ein H kommt, wird das Gemüse nicht &#8222;Raditscho&#8220; ausgesprochen, sondern &#8222;Radickio&#8220; 😉</p>The post <a href="https://melaniekirkmechtel.de/rezepte/radicchio-di-treviso">Radicchio di Treviso</a> first appeared on <a href="https://melaniekirkmechtel.de">Ernährungskommunikation & mehr</a>.]]></content:encoded>
					
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