melas Montag – KW 51

Ach, würde ich es doch schaffen, viel mehr Blogbeiträge zu schreiben – Themen gibt es schließlich im Überfluss! Da das mit der Zeit aber leider so eine Sache ist, habe ich ein paar interessante Links von meiner Themenliste von letzter (und zum Teil vorletzter) Woche hier zusammen gestellt.

Ernährung

Streetfood – bunt, wild und lecker

In einer tollen Multimediareportage des WDR geht Björn Freitag (der Vorkoster) dem Hype um Streetfood auf den Grund.

Achtsamkeit – den inneren Autopiloten abschalten

Meine Kollegin Gabriela Freitag-Ziegler hat einen lesenswerten Beitrag über Achtsamkeit (beim Essen) geschrieben. In ihrem Artikel „Nur diese eine Rosine“ auf rheinpfalz.de schildert sie, wie jeder üben kann, im Moment zu versinken und das zu genießen, was er gerade isst. Das führt zwar nicht automatisch dazu, dass die Pfunde purzeln und sich ein Zustand der Glückseligkeit einstellt, aber ein wenig Stress und Hektik aus dem Alltag zu nehmen, kann wirklich niemandem schaden.

Ernährungsbildung in Schulen – ja bitte!

In der Debatte, ob Ernährungsbildung als festes Schulfach auf den Stundenplan gehört, freue ich mich über die unverkrampfte Meinung von Kerstin Wriedt, Oecotrophologin, PR-Frau und Vorsitzende des Berufsverbandes Oecotrophologie. In ihrem Blogartikel Ernährungsbildung, die (Substantiv, feminin) schildert sie ihre eigenen Erfahrungen in den 1980er Jahren, in denen es nicht so sehr darum ging „uns zu erzählen was wir essen sollen, sondern um die richtigen Fragen zu Lebensmitteln und eine sachliche Verortung.“

Mineralöl – foodwatch gegen REWE (und umgekehrt)

Ende Oktober hatte foodwatch Ergebnisse eines Lebensmitteltests auf Mineralöl-Rückstände veröffentlicht. Weil der Rewe-Konzern bezüglich des belasteten Weichweizengrießes seiner Bio-Eigenmarke nicht reagierte, machte foodwatch Anfang Dezember noch einmal per „Produktrückruf“ auf diesen speziellen Misstand aufmerksam.

Die Folge war ein Shitstorm auf der Rewe-Facebookseite. Nun prüft das Unternehmen rechtliche Schritte (Darf eine Verbraucherschutzorganisation einen öffentlichen Produktrückruf starten?).

Einen kurzen Überblick über den Streit brachte die WAZ bzw. derwesten.de am vorvergangenen Wochenende (5. Dezember)

In einem WELT-Artikel vom 8. Dezember wird die Problematik sachlich und etwas differenzierter dargestellt: Warum Rewe jetzt gegen Foodwatch zurückschlägt

Kommunikation

Warum hat Slow Food nur eine Handvoll Mitglieder?

In seinem Blogartikel Slow Food – FSV Mainz 05 1:1 fragt sich Dr. Friedhelm Mühleib, warum der Verein für gutes und sauberes Essen nur eine Handvoll Mitglieder hat – nämlich genau so viele wie der FSV Mainz 05 (immerhin 14.000). Warum das so ist, versucht Dipl.-Troph. Marianne Reiß in ihrem Kommentar zu beantworten: Slow Fooder „sind über die Maßen Social Media-scheu. Die meisten Mitglieder hier sind vom Alter her eher digital learners (wenn überhaupt).“

Gut, dass es auch andere Beispiele gibt, die zeigen, dass digitale Kompetenz nicht unbedingt etwas mit dem Alter zu tun hat – nämlich das folgende:

Digitalisierung – auch im Alter aufregend und hilfreich

Auf unserleben.digital gab es diese Woche ein sehr beeindruckendes Interview mit Paulus Peternell. Der 89-Jährige tummelt sich im Web und in den sozialen Medien und ist damit ein tolles Beispiel dafür, dass die „neuen“ technologischen Errungenschaften keineswegs nur etwas für junge Leute sind, wie schon viele 40-Jährige meinen.

Digitalisierung – ich finde es aufregend, interessant, wichtig und hilfreich. Man muss sich nur intensiv damit befassen und immer bereit sein dazuzulernen.

Im Blog unserleben.digital gibt es außerdem noch viele weitere Interviews, Beiträge und Linktipps zur Digitalisierung. Annette Schwindt und Thomas Reis sind davon überzeugt, dass der Umgang mit den digitalen Möglichkeiten immer mehr zur notwendigen Kulturtechnik wird, um am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können. Welche Vorteile die Digitalisierung in allen Lebensbereichen hat, das möchten die beiden an Beispielen aufzeigen.

Über Melanie Kirk-Mechtel (146 Artikel)
Diplom-Oecotrophologin mit Webaffinität, Fachjournalistin und PR-Redakteurin. Das Wörtchen "mela", das in Melanie steckt, heißt auf Italienisch übrigens "Apfel". Der grüne Apfel in meinem Header steht außerdem für meine beiden Kernthemen Ernährung & Nachhaltigkeit. Wenn Sie Unterstützung im Bereich Kommunikation benötigen, freue ich mich auf Ihre Nachricht!

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